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Call Center Forum und Freiwillige Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste kooperieren
Verbände bündeln Interessen gegenüber Politik
Berlin / Düsseldorf, 22. April 2010 - Das Call Center Forum Deutschland e.V. (CCF) – der Verband der Call Center Wirtschaft in Deutschland – und der Fachverband Freiwillige Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste e.V. (FST) sprechen künftig verstärkt mit einer Stimme.
„Wir werden uns künftig bei allen Fragen zur Regulierung des Telekommunikationsmarktes abstimmen“, sagt CCF-Vizepräsident Manuel Schindler. „Damit schaffen wir ein einheitliches und abgestimmtes Meinungsbild der Branchen Call Center, Auskunfts- und Mehrwertdienste“, ergänzt Hans-Joachim Kruse, FST-Vorstandsvorsitzender.
Mit dieser engen Kooperation wollen die beiden Verbände noch mehr Gehör bei Regulierungs-vorhaben der Bundesregierung finden. Schon in der Vergangenheit haben sich die Organisationen zu Gesetzesentwürfen und Sachfragen abgestimmt, jedoch mit getrennten Stellungnahmen für ihre meist ähnlich lautenden Positionen geworben.
„Die gemeinsame Arbeit baut auf langjährigen Kontakten in Berlin und Brüssel auf“, erklärt Schindler. „In der gemeinsamen Artikulation der Interessen werden wir viele Synergien nutzen und eine starke Position gegenüber dem Gesetzgeber und auch der Regulierungsbehörde einnehmen.“
„Gerade in rezessiven Zeiten ist es dringend erforderlich, eine wirtschaftsorientierte und keine dogmatische Regulierungspolitik zu betreiben“, ergänzt Kruse. „Hierfür werden wir uns zukünftig gemeinsam stark machen.“
FST und CCF hatten sich in den vergangenen Jahren für die neue Gesetzgebung zum Telefonmarketing stark gemacht. Eigene Verhaltenskodizes definieren in den jeweiligen Branchen ethische Standards und sind Teil einer umfangreichen Selbstregulierung der Wirtschaftszweige.



